
Laser-Assisted Hatching
Am Tag 5 muss die Blastozyste aus der Zona pellucida schlüpfen – das nennt man Hatching. Schafft der Embryo das nicht, scheitert die Implantation. Beim Laser-Assisted Hatching verdünnt oder öffnet der Embryologe mit einem Diodenlaser am Mikroskop eine winzige Stelle der Zona, ohne den Embryo zu berühren. Besonders profitieren ältere Patientinnen, Kryotransfer und vorherige IVF-Misserfolge.
Wer profitiert?
Frauen ab 37, Paare mit Implantationsversagen, Kryotransfers (Zona kann verhärtet sein), Embryonen mit dicker Zona und biopsierte Embryonen profitieren am meisten.
Ablauf
Vor dem Transfer setzt der Embryologe den Embryo auf das Mikroskop. Ein integriertes Lasersystem sendet Mikrosekundenimpulse in einen Bereich der Zona, der weit von der Inner Cell Mass entfernt liegt. Dauer 2–3 Minuten, danach Transfer.
Sicherheit
Berührungsfreie Methode mit minimalem Wärmeeintrag. Studien zeigen kein erhöhtes Risiko monozygoter Zwillinge oder Embryotoxizität.
Erfolgsbeitrag
Bei richtiger Indikation +5–10% Implantationsrate. Nicht routinemäßig bei jungen Patientinnen mit normaler Zona.
Behandlungsablauf
- 1Embryobeurteilung
- 2Laser-Verdünnung/Öffnung
- 3Embryotransfer
Für wen geeignet?
- Mütterliches Alter 37+
- Dicke Zona pellucida
- Kryotransfer (FET)
- Vorherige Implantationsversagen
- PGT-A biopsierte Embryonen
Häufige Fragen
Bei jedem Patienten?
Nein, nur bei Indikation.
Mehr eineiige Zwillinge?
Studien zeigen keinen klinisch signifikanten Anstieg.
Schadet es dem Embryo?
Diodenlaser ist embryosicher.
Zusatzkosten?
Im Doğuş IVF Center bei Indikation kostenfrei enthalten.